Schnorcheln auf den Kanaren
Die Kanaren sind für ihre Schönheit und den Abwechslungsreichtum rund um den Globus bekannt. Die Urlauber aus aller Herren Länder kommen Jahr für Jahr auf diese Inseln, um dort zu wandern, surfen, am Strand zu liegen. Was die wenigsten wissen: unter Wasser ist die Abwechslung ebenso groß wie außerhalb des Meeres. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass man nur die Hälfte dieser traumhaften Eilande gesehen hat, wenn man nicht mit Schnorchel und Maske an der Küste unterwegs war. Sei es an den schwarzen und weißen Stränden oder an den zerklüfteten Felsen der Küste, das Leben tobt. Die Artenvielfalt kennt keine Grenzen. Wenn die Badegäste an Stränden wie der Playa de las Teresitas wüssten, wie viele Fische sich oftmals direkt zwischen ihren Füssen tummeln. Da trifft man einen halbstarken Barrakuda, der um eine Gruppe Atlantik-Ährenfische kreist, hier wieder einen Weitaugenbutt, der faul im Sand liegt. Meerpfauen, Neon-Riffbarsche, ach, alle aufzuzählen wäre jetzt doch ein wenig viel des Guten, denn für die Kanaren sind weit über 600 Arten festgehalten.
Aber nicht nur Fische trifft man an. Mit ein wenig Glück stößt man auf die zerbrechlich elegant anmutenden Lanzett-Gespensterkrabbben, auf Meeresschildkröten, Krebse, Schnecken, Seeigel und allerlei anderes an faszinierenden Meeresbewohnern. Wie schon gesagt, die Artenvielfalt kennt hier kaum Grenzen. Die passende Ausrüstung ist vor Ort sehr günstig zu bekommen, man muss also nicht alles mit schleppen. Nur wieder nach Hause, wenn man sie nicht da lassen will. Aber wer diese schöne Welt gesehen hat, der wird von Taucherbrille und Schnorchel nie wieder los kommen.
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